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Absturz vom Gipfel

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25. Februar 2022 · In seinem Vorzeige-Skigebiet war die herausgehobene Stellung des Libanon besonders zu spüren. Nun lässt sich mit seinen Gastronomen der Verfall des Landes erleben.


Und dann rollt auch noch ein Reisebus heran. Schneeketten hat er nicht aufgezogen. Der Fahrer muss gute Nerven haben. Sanft schaukelnd schiebt sich das Ungetüm, das seine besten Jahre hinter sich hat, die schmale Fahrbahn hinauf. Sie wurde notdürftig von Schneemassen befreit, die in den vergangenen Tagen niedergegangen sind und mannshoch die Straße säumen. Der Bus zieht im Gegenverkehr vorbei und lässt die Frage zurück, wie er jemals ans Ziel kommen will? Zu den Skigebieten von Mzaar und Kfardebian, die oberhalb des Bergortes Faraya liegen.

Nicht mehr lange, dann werden gestikulierende Männer der örtlichen Verwaltung auf der Straße stehen und zur Umkehr drängen. Sie quittieren aber nur mit einem Schulterzucken, wenn jemand trotzdem weiter fährt. Wiederum ein paar Serpentinenkilometer weiter geht nichts mehr. Da ist der Weg blockiert von Reisenden, die die Geländegängigkeit ihrer Autos überschätzt haben, deren Sommerreifen durchdrehen, während sich der Rückstau mit langwierigen und mühsamen Wendemanövern auflöst.

Es gibt wohl nicht viele Skigebiete auf der Welt, für die eine gehörige Portion Neuschnee ein geschäftsschädigendes Problem ist. Das von Faraya, dessen Pistenlandschaft sich bis knapp 2500 Metern Höhe erstreckt, ist das wichtigste des Libanon und das größte im Nahen Osten. Aber es liegt in einem bankrotten Staat, der über Jahrzehnte von einem Kartell aus Warlords, Clanführern und Oligarchen ausgeplündert wurde. Über den im Herbst 2019 eine Wirtschaftskrise hereinbrach, die laut Weltbank zu den schlimmsten weltweit seit 1850 zählt.


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Tony Saade steht vor dem „Le Montagnou“, einem der bekanntesten Restaurants der Gegend, in dem man nicht Kebab isst, sondern Käsefondue. „Sechs Meter Neuschnee haben wir, so etwas gibt es alles zehn Jahre“, sagt Saade, die Hände in den Taschen seines Anoraks vergraben. „Das ist das schlimmste für uns, dann schaffen es viele Leute nicht hierher.“ Er lacht, als er auf den ästhetischen Wert der Schneemassen angesprochen wird. „Natürlich ist das schön – wenn es denn Maschinen gibt, die den Schnee auch wegräumen“, sagt er.

Auf einen funktionierenden öffentlichen Dienst kann Saade nicht zählen. Die Verwaltung ist nicht in der Lage, Treibstoff, Wartung und Ersatzteile für Räumgeräte zu bezahlen. Das müssen Saade und andere Tourismusunternehmer tun, wenn sie wollen, dass es jemand hierherschafft. „Wenn sie kommen, tanken wir die Maschinen voll“, sagt Saade. „Diese Saison wird es wegen der Krise, sehr, sehr schwierig, irgendwelche Unterstützung zu bekommen.“ Mit der privaten Schneeräumung ist es nicht getan. Die staatliche Stromversorgung funktioniert nur sehr sporadisch, also muss die Elektrizität aus Generatoren bezahlt werden – in einer Zeit, in der sich der Dieselpreis vervielfacht hat und viele Gäste fortbleiben.


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Tony Saade vor seinem Restaurant „Le Montagnou“


Libanesen sind krisenerprobt. Sie wurden über Jahrzehnte daran gewöhnt, dass in ihrem Alltag kaum etwas ohne Zumutungen zu haben ist, und dass das auch für Ski-Wochenenden gilt. Aber der Zerfall ihres Landes hat sich beschleunigt. Frust, Anspannung und Resignation wachsen wie knöcheltiefe Schlaglöcher, die freigelegt werden, wenn der Schnee in der Mittagssonne wegschmilzt. Auch die Skigebiete von Faraya, seit jeher eine Insel der Kaufkräftigen, bleiben von der libanesischen Malaise nicht verschont. Wer wissen will, wie die Wirtschaftskrise Land und Gesellschaft verändert, muss mit Gastwirten wie Tony Saade sprechen, die mit dem dysfunktionalen Staat und dem atemberaubenden Verfall der Landeswährung kämpfen, die nicht mal mehr ein Zehntel von dem wert ist, was sie vor der Krise wert war. Oder mit Hotelbetreibern, die über die Erosion der Mittelschicht klagen und um alte Gäste trauern wie um alte Zeiten, in denen zwar nicht alles gut war, man es aber nicht so stark merkte.

Tony Saade hat noch die krisensicherste Klientel. „Die Reichen geben immer Geld aus“, sagt er. Und sie kommen gern. Vor zwanzig Jahren hat Saade das „Le Montagnou“ eröffnet. Das Restaurant hat bewegte Zeiten überstanden, weil Krisenstimmung im Libanon seit seiner Rückkehr eher die Regel als die Ausnahme war. Auch einen Krieg hat Saade erlebt, als im Juli 2006, mitten in der Sommerhochsaison, ein Waffengang zwischen Israel und der Schiitenorganisation Hizbullah die Welt in Atem hielt.

„Wir haben Essen serviert, aber Musik und Champagner gab es nicht, das hätte sich falsch angefühlt.“TONY SAADE


Während im Süden gekämpft und auch Beirut von israelischen Luftangriffen erschüttert wurde, blieb die Bergregion etwa eine Stunde Autofahrt nordöstlich der Hauptstadt verschont. „Wir haben Essen serviert, aber Musik und Champagner gab es nicht, das hätte sich falsch angefühlt“, sagt Tony Saade. Anderswo wurde trotzdem gefeiert, und so wurde Faraya zum Klischee eines Ortes, dessen Menschen auf dem Vulkan tanzen, denen nichts, aber auch gar nichts die Lebensfreude austreiben kann.

Auch in der jetzigen Krise kommen Szenen aus den Skigebieten diesem Klischee nah. Manchmal werden sie sogar zu seiner eigenen Karikatur. Wenn der Après-Ski viele Stunden vor Lift-Schluss beginnt und eisgefüllte Kübel mit Wein, Vodka, und frischer Ananas auf den Tischen stehen. An ihnen sitzen Männer, die dicke Zigarren rauchen und sich eher andeutungsweise zu Großraumdiskomusik bewegen, die zum Nachmittag hin so laut wird, dass sie einen bis weit oben auf den Hang verfolgt. Daneben Frauen im Selfie-Dauerdienst, deren Gesichter von einer Viel-Hilft-viel-Schönheitschirurgie gezeichnet sind. Für sie ist das, was sich im Tal abspielt, eine Krise der anderen.


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Die Pistenlandschaft gleicht eher der eines großen Mittelgebirges.


Das Kitzbühl-Bravado passt nicht so recht zu seiner direkten Umgebung. Die Pistenlandschaft gleicht eher der eines großen Mittelgebirges. Die Sessellifte, die quälend langsam den Berg hinauffahren, stammen meist aus einer Zeit, in der die deutsche Ski-Legende Markus Wasmeier Erfolge feierte. Geschwindigkeit nehmen sie vor allem dann auf, wenn sie den Wintersportlern in die Kniekehlen jagen, oder in die Waden.

An klaren Tagen werden diese dann mit einem Blick aufs Mittelmeer belohnt – und auf Beirut, über dem eine abgasgraue Dunstglocke liegt, die sich zu einem großen Teil aus den Abgasen der Stromgeneratoren speist. Es ist eine Erinnerungshilfe, dass es unterhalb der Smoggrenze anders aussieht. Dort können sich viele die einfachsten Dinge nicht mehr leisten und ersticken am alltäglichen Überlebensdruck.

Wer an einem Samstag im „Le Montagnou“ einkehrt, könnte denken, die Welt sei in Ordnung.


Vor dem Restaurant drängen sich Geländewagen. Hin und wieder parken hier Ferraris. Drinnen sind Tische voll besetzt, Reservierungen schwer zu bekommen. Tony Saade steht hinter der Bar, schenkt Rotwein nach, plaudert mit Gästen. Er hat sein Handwerk an einer Hotelfachschule in Frankreich gelernt, als Chefkoch in Restaurants in Toulouse und in Les Deux Alpes gearbeitet, bevor er 1996 zurückkehrte.


Vor dem Restaurant drängen sich Geländewagen, manchmal auch Ferraris.

Das Alpenambiente seines früheren französischen Arbeitsplatzes hat er im „Le Montagnou“ übernommen; Saade betreibt außerdem ein französisches Bistrot in Beirut und das Restaurant in einem der größten Weingüter des Landes. Er erinnert mit seinem grauen Vollbart und seiner unprätentiösen Aufmachung an einen Hüttenwirt und kommt bodenständiger daher als das Gros seiner Klientel. Und er hat einen Blick für das, was im Land und auch hinter der fröhlichen Fassade mancher Gäste im Argen liegt. „Viele geben vor, glücklich zu sein. Aber sie sind nicht wirklich glücklich“, sagt Saade. Zwar gebe es Leute, die unbekümmert mehr bestellen können, als sie essen können. Aber einige andere, die mit Familien dem Irrsinn des Alltags entliehen wollten, müssten auf Preise schauen und bestellten budgetbewusst. Wiederum andere kämen gar nicht mehr.

Das sind vor allem jene, die in libanesischem Pfund (Lira) bezahlt werden. Die Krise hat eine neue soziale Trennlinie gezogen – zwischen denen, die an „frische Dollar“ in cash oder aus dem Ausland kommen, und jenen, denen das verwehrt ist. Über Jahrzehnte war die Währung zum Kurs 1:1500 fest an den US-Dollar gekoppelt. Der Lebensstandard war weit höher als in anderen arabischen Ländern. „Früher konnten selbst nicht so reiche Libanesen feiern, als wären sie reich“, sagt Tony Saade.


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An klaren Tagen kann man aufs Mittelmeer und bis Beirut blicken.

Aber der relative Wohlstand hatte kein Fundament. Die Wirtschaft produziert kaum etwas, exportiert noch weniger. Der Kurs wurde durch ein Schneeballsystem stabil gehalten. Die Zentralbank beschaffte sich Dollar bei Privatbanken, und bediente sich Tricksereien und krummer Geschäfte, die den Schein wahrten – aber das Problem vergrößerten. Alle Warnungen wurden ignoriert.

Die Elite verdiente Millionen, der relative Wohlstand half zu verhindern, dass die Bevölkerung gegen die korrupte politische Klasse revoltierte, die den Libanon herunterwirtschaftete. Vor etwas mehr als zwei Jahren platzte den Libanesen dann doch der Kragen und sie gingen in Massen auf die Straße. Auch die Schuldenpyramide brach zusammen. Seither gilt eine so rigide wie illegale Kapitalverkehrskontrolle. Dollar auf libanesischen Konten sind so gut wie wertlos, Banken zahlen sie nicht aus und unterbinden Überweisungen ins Ausland. Auf dem Schwarzmarkt liegt der Kurs des libanesischen Pfund bei etwa 1:21.000.

Und weil im Libanon so gut wie alles importiert werden muss, sind die Preise explodiert. Wer jetzt in Mzaar oder Kfarbedian einen Skipass kauft, zahlt in Dollar auf gehobenem Alpenniveau. In libanesischen Pfund entspricht der Wert einem Drittel des Monatssoldes eines Offiziers der Armee. Mit einem anschließenden Abendessen im „Le Montagnou“ wäre wohl ein Großteil seines gesamten Einkommens verbraucht.

„Viele geben vor, glücklich zu sein. Aber sie sind nicht wirklich glücklich.“TONY SAADE

Auch Tony Saade ist froh, dass seine Speisekarten inzwischen digitalisiert und per QR-Code auf dem Smartphone abrufbar sind, und er nicht jedes Mal neue drucken muss, wenn der Schwarzmarktkurs neue Volten schlägt. „Die Gäste zahlen in Lira und wir kaufen in Dollar. Das ist verrückt“, sagt er. Wie viele Geschäftsleute hat er sich daran gewöhnt, mit großen Geldumschlägen zu operieren. Wagenradgroße Käseleiber in seiner Vorratskammer und die Charcuterie kommen von französischen Großhändlern. Lieferanten werden in bar bezahlt. Im „Le Montagnou“ leiden die Gewinnmargen unter dem Wertverfall der Lira. Anderswo bedrohen sie die Existenz. „Wir sind im Überlebensmodus“, sagt Leila Khalil, Hausherrin der Apparthotels „Austria“ in Faraya. Die Preise hat sie halbiert, die Auslastung hat trotzdem gelitten. Zu ihr kamen nicht die Superreichen, die meist Chalets besitzen. Ihre Klientel kam aus der Mittelschicht, die durch die Krise in Geldnot gerät oder aus dem Land getrieben wird. „Das ist alles nicht gesund“, sagt sie. Es ist weit mehr als die Angst vor dem Verlust ihrer Gäste, die zum Ausdruck kommt, wenn die Hotelbesitzerin über das Verschwinden der Mittelschicht spricht. Sie ist Teil davon, ihre Leute sind mehrsprachig, selbstbewusst und kosmopolitisch.


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Khalil kann sich diese Saison noch auf die gut ausgebildeten Auslandslibanesen stützen, die am Golf, in Afrika oder Europa arbeiten und dort harte Währung verdienen, die es aber zum Skiurlaub in die kriselnde Heimat zieht. Ohne sie stünde nicht nur die Hotelbesitzerin vor dem Bankrott. Das ganze Land wäre kollabiert, würden nicht Libanesen in der Fremde Familien mit regelmäßigen Devisenspritzen über Wasser halten.

Die Hotelbesitzerin Leila Khalil

Laut Statistiken machen die Überweisungen aus dem Ausland gut ein Drittel des Bruttoinlandsproduktes aus. „Das sind auch Leute, die ein Bewusstsein dafür haben, was wir hier durchmachen“, sagt Leila Khalil. Da gebe es ganz andere. „Leute ohne Stil und Klasse. Die freuen sich nur darüber, dass es mit der Krise für sie billiger geworden ist.“ Sie spricht von einer Klientel, die überall in Faraya und Umgebung mit einer Vokabel bedacht wird, die wie ein Schimpfwort ausgesprochen wird: die Neureichen. Leila Khalil sagt, viele von denen hätten ihr Geld erst nach dem Zusammenbruch gemacht, und Verbindungen zu korrupten Politikern genutzt. Ein Chalet-Besitzer, der sich locker einen Ferrari leisten könnte, findet deren protziges Gebaren „obszön“, gerade jetzt, da es vielen Libanesen so schlecht gehe. Ein Skifahrer schimpft während einer der langen Liftfahrten, diese Leute könnten ihr Geld einsetzen, die Dinge zum Besseren zu wenden. Ein Immobilienmanager sagt, das seien Krisengewinnler, die ihren Reichtum dubiosen Schwarzmarktgeschäften mit Devisen oder mit knappem Treibstoff gemacht hätten.

Keiner kann genau sagen, wer die „Neureichen“ sind, aber jeder erkennt sie sofort. Grell geschminkte Damen, die in Pelzmänteln durch einen Nachtclub staksen, der Zehn-Liter-Wodka-Flaschen anbietet, die, wie ein Kellner auf Nachfrage bestätigt, hin und wieder verkauft werden. Oder die zwei Stiernacken am Tresen mit fein gestutzten Bärten, die Schulter an Schulter und stumm auf ihre Smartphones starrend ihr Bier wegarbeiten, während über ihnen zwei knallrote Ballons schweben. Das Motto des Abends lautet „Valentine’s Night“.


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Gut ausgebildete Auslandslibanesen, die am Golf, in Afrika oder Europa harte Währung verdienen, zieht es zum Skiurlaub in die kriselnde Heimat.


Im Libanon geht es allerdings nicht nur darum, wie jemand an sein Geld gekommen ist, sondern auch, zu welcher Bevölkerungsgruppe er gehört. Ob er Christ ist, Druse, sunnitischer oder schiitischer Muslim. Die Spaltung des Landes entlang dieser Linien scheint immer noch wichtiger zu sein, als die sich immer weiter öffnende soziale Schere. Faraya ist Christenterrain. Wenn Leute hier über die Veränderung der Klientel klagen, klingen viele wie die „Madames“ aus den christlichen Oberschichtvierteln von Beirut, die auf Französisch dem Glamour vergangener Jahre nachtrauern. Ganz offen sagt man es nur nach Nachfragen zu den „Neureichen“. Dann heißt es: „Die mit den Wasserpfeifen“. Gemeint sind die Schiiten. Deren große Mehrheit zählt zu den einfachen und armen Leuten. Auch sie kommen nach Faraya, verbringen ihre Ausflüge aber auf Schneefeldern jenseits der Skipisten, wo ihre Kinder herumtoben, während die Erwachsenen dem Treiben auf Plastikstühlen zuschauen.

„Ich kann schon am Telefon hören, mit wem ich es zu tun habe.“LEILA KHALIL

Leila Khalil hat für diese Klientel nicht viel übrig, die den Wintersport nicht schätze, der ein Sport der Besserverdiener sei. Sie sagt, sie achte trotz Krise auf die „Qualität der Gäste“, weil sie nicht die geschätzte Kundschaft verprellen wolle. „Ich kann schon am Telefon hören, mit wem ich es zu tun habe“, sagt sie. Die Neureichen erkenne sie sofort.

Auch Tony Saade sagt, er müsse die Zusammensetzung seiner Gäste justieren. Manchmal greift er ein, wenn sein Personal zu arrogant behandelt oder mit Schnalzlauten an den Tisch beordert wird. Aber Saade ist Geschäftsmann. „Wenn Leute im Ferrari kommen wollten, dann sollten sie das eben tun.“ Nur eine Gruppe von Leuten wird im „Le Montagnou“ nicht bedient: die Politiker des Landes, die Schuld sind an der Krise. Manche haben Millionenschwere Villen im nahen Faqra Club, der sich als den „Gipfel“ des Luxus bezeichnet. Dort können sie unter sich bleiben.

Viele der angesagten Lokale aus Beirut haben Zweigstellen eröffnet. Im Sommer wurde ein Pariser Starfriseur eingeflogen. Sie bleiben besser unter sich. „Die Politiker kommen nicht mehr. Sie würden sofort von anderen Gästen zu Rede gestellt werden, und das ist ja auch kein Wunder nach allem, was die dem Land angetan haben“, sagt Tony Saade. Die Abenddämmerung ist in ihrer Endphase angekommen, und der Restaurantbesitzer rät, vorsichtig zu fahren, weil der geschmolzene Schnee zu gefrieren beginne. Salz streut hier kaum jemand.



Source Von CHRISTOPH EHRHARDT, Fotos von MARIA KLENNER